Chirologie
[Kurse] [Beratung]

Astrologie und Chirologie im Vergleich


Seit mehr als dreissig Jahren bin ich Chirologin (Chirologie = die Lehre von der Hand). Meine Lehrerin war Ursula von Mangoldt. Sie hat mir damals die Astrologie "ausgeredet"... Heute weiss ich, dass sie dies tat, damit ich "steinböckig" ernsthaft bei einem Thema bleibe und es saturnisch aufarbeite, denn mit meinem AC Zwillinge neige ich dazu, mich zu verzetteln. So habe ich mich erst nach dem Tod meiner Lehrerin (l987) der Astrologie zugewendet. Mein Astrologie Lehrer war Leo Glatz. Er hat beim SAF gelernt und er hat das Computer Astrologieprogramm entwickelt, das mir bei meiner Arbeit eine grosse Hilfe ist.
Heute benutze ich bei Beratungen nach Möglichkeit beides, Chirologie und Astrologie. Mir ist klar geworden, dass sich beide Themen wunderbar ergänzen. Der Ursprung und der Sinn sind bei beiden Disziplinen derselbe: Es geht darum, über das Menschsein mehr herauszufinden. Während man jedoch einem Radix nicht ansieht, ob es für einen Menschen, ein Tier oder ein Ereignis gelten soll, ist die Hand unzweifelhaft sichtbar an den Handeigner gebunden.

Die Aussenhand zeigt eindeutig und klar, auf welcher Ebene sich mein Gegenüber bewegt - oder bewegen sollte, könnte etc. - falls er das entsprechende Bewusstsein entwickelt. Andererseits zeigt mir die Aussenhand auch die jeweiligen Grenzen einer Person.
Was viele Menschen nicht wissen: die Form und Struktur der Aussenhand sind wichtiger als das Linienbild. Denn es ist die Aussenhand, die uns zeigt, wo wir in diesem Leben unseren Schwerpunkt setzen sollten; und es in den meisten Fällen auch "unbewusst" tun. Sie ist wie ein Gefäss - die Linien sind der Inhalt. Im Zusammenspiel der Handberge und Handlinien zeigen sich individuelle Bedürfnisse und Schwerpunkte eines Menschen.
Den Tierkreis finden wir auch in der Hand: in den zwölf Fingergliedern von Zeige-, Mittel-, Ring-und Kleinfinger.

Die planetare Energie sehen wir in den Handbergen: Interessant ist z.B., dass bei entsprechenden Transiten die betreffenden Handberge aktiv sind; z.B. ihre Grösse, Fülle und Farbe verändern. In der Hand sieht man Lebenskrisen und man kann sie zeitlich in einem grossen Rahmen an-geben - hier ist die Astrologie eine gute Hilfe: Transite in einem Horoskop sind ganz klar zeitlich festgelegt - während in der Hand nur ein ungefährer Zeitablauf sichtbar ist. Handlesen hilft wiederum, wenn die Geburtszeit nicht eindeutig klar ist, dann kann man den Aszendenten nicht eindeutig bestimmen. Als Astrologin müsste ich jetzt eine recht komplizierte, zeitraubende Prozedur für eine Zeitkorrektur anwenden.
Als Chirologin muss ich "schauen" können, denn die Hand verrät mir die Elemente recht klar und eindeutig. Ein wichtige Unterschied beim Erlernen der Chirologie ist, verglichen mit der Astrologie, dass man es noch weniger aus Büchern autodidaktisch lernen kann. Hier braucht es die Erfahrung des Schauens. Man kann nicht aus einem Buch lernen, was z.B. "viel" Berg oder was "zuwenig" lang ist etc. Dafür braucht es Lehrer, die Gruppe und die Möglichkeit, Hände zu betrachten, zu betasten und zu erkennen, wo sich der Schwerpunkt befindet. In der Chirologie benötigt man vor allem eine exakte Beobachtungsgabe und viel Erfahrung.

Gemeinsam ist beiden: die Kenntnis der Planeten, das Wissen um den Tierkreis und die individuellen Auswirkungen, dies setzt eine gute Kombinationsfähigkeit voraus. Astrologisch wird die Hand dem Zwilling zu geordnet und erstaunlicher Weise haben viele Chirologen, nebst Erde und Wasser, dieses Zeichen betont. Vielleicht fehlt es den Feuerzeichen an der Geduld, die das Handlesen erfordert... Es gäbe noch viel zu erzählen, und wenn Sie neugierig und "g`luschtig" sind: Es finden immer wieder Schnupperkurse statt, wo man/frau sich über die Chirologie und die Ausbildung ausgiebig informieren kann. Nähere Infos sind bei der Kursleiterin Pia Rehmann erhältlich.

Pia Rehmann, Laufenburg